Allgemein

Rückgewinnung von Kaufabbrechern

Allgemein, E-Commerce

(oder: wie man einer alternativen Methoden die Conversion-Rate erhöhen kann)

Es gibt verschiedene Methoden, die Conversion-Rate zu erhöhen. Früher hieß es: “Jeder Klick kostet Conversion”. Heute weiß man, dass Conversion-Optimierung und Usability Hand in Hand gehen. Sprich, wenn sich der User im Checkout gut zurechtfindet, so ist es auch wahrscheinlich, dass ein kaufwilliger User auch bis zum Ende des Kaufprozesses gelangt und zum Kunden konvertiert.

Doch egal, wie gut der Checkout designt ist, wie viele AB-Testings durchgeführt wurden, manche User bleiben immer wieder “irgendwo hängen”. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn der Shop für die angesprochene Zielgruppe “Junge Frauen von 18-30” designt ist, dann aber die Großmutter ein Geschenk für die Tochter ordern möchte und durch kleine Schrift im Checkout nicht gewohnt ist.

Sie gehört zur Gruppe der “Kaufabbrechern”, die Menge an User, deren Verlust Shopbetreiber am meisten bedauern. Schließlich standen Sie ja schon praktisch mit der Einkaufstasche an der Kasse.

Gibt es also eine Methode, Kaufabbrecher zurück zu holen?

Als Antwort auf diese Frage hat sich die Firma uptain (www.uptain.de), die ich vor kurzem kennengelernt habe, klar positioniert. Ihr Geschäftsmodell ist genau das oben beschriebene Problem:

Rückgewinnung von Kaufabbrechern in Online-Shops

Wie funktioniert das praktisch? Das Setup ist relativ simpel. Durch einen Javascript-Code kann man uptain praktisch in jedem Onlineshop-System einbinden. Die Einrichtung geschieht also unabhängig davon, ob man als Shopsystem Magento, Shopware oder Shopify einsetzt.

On-Site-Activation:

Usern, die den Onlineshop verlassen wollen (indem sie beispielsweise eine neue URL in die Browserzeile eingeben), wird ein Popup-Fenster angezeigt, in der Hilfs-Anweisungen zum Checkout angeboten werden. Das allein hört sich zugegebenermaßen noch nicht bahnbrechend an. Das besondere an der Lösung von uptain ist aber, dass man den angezeigten Text sehr einfach anpassen kann und die Anzeige mittels einem lernenden Algorithmus individualisiert wird.

E-Mail-Retargeting:

Hat ein User bereits Produkte in den Warenkorb gelegt und schon seine E-Mail angegeben, jedoch den Kaufprozess noch nicht abgeschlossen, so wird ihm eine personalisierte E-Mail zugeschickt. In dieser wird versucht, ihn wieder zum Checkout und für den Kaufabschluss zurück zu holen. Wieder unterstützt mit AI und Big-Data. D.h. der Email-Text ist individuell auf den Kunden abgestimmt.

Potenzielle Umsatzsteigerung

uptain verspricht eine Umsatzsteigerung von bis zu 10%. Die ware Steigerungsrate ist tatsächlich stark davon abhängig, was verkauft wird, wer die Kunden sind und wie der Shop aufgebaut ist.

Fazit

Da der Aufwand relativ gering ist, finde ich, dass man die Methode in jedem Fall ausprobieren kann. Schließlich geht es darum schon kaufwillige Kunden zurückzuholen. Das kann unter Umständen auch dazu führen, dass man gleich eine persönliche Beziehung zu dem Kunden aufbaut.

Auch ist nicht zu vernachlässigen, dass man mit dieser Methode sehr einfach Optimierungsmöglichkeiten und sogar Fehler im Checkout aufdecken kann. Antwortet der User z.B. auf die im zugesandte E-Mail mit einem Hinweis, dass man auf seinem kleinen Bildschirm den “Kaufen-Button” nicht richtig sehen konnte, so ist diese Information goldwert. Eine Behebung dieser Fehler können das Einkaufserlebnis im Onlineshop nachhaltig steigern.

Wichtig: Datenschutz beachten

uptain ist also eine relativ einfache Methode, mehr Umsatz für den Onlineshop zu generieren. Man sollte jedoch genau darauf achten, dass man den Datenschutz einhält. Insbesondere mit dem Verweis auf die am 25.5.2018 in Kraft tretende Europäische Datenschutzverordnung.

Da ich kein Rechtsanwalt bin, möchte ich mich an dieser Stelle nicht dazu äußern. uptain hat nach eigenen Angaben aber schon Lösungen parat, die den Onlineshop auch mit Implementierung Ihrer Technologie rechtssicher lassen. Genauere Informationen und was dafür nötig ist, sollte man sich als Shop-Betreiber direkt bei uptain einholen.

DSGVO für Online-Händler

Allgemein, E-Commerce, Tools

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung der EU in Kraft. Prinzipiell finde ich es eine gute Idee, in einer E-Commerce-Welt, in der der Cross-Border-Handel immer größer wird, den Datenschutz europaweit zu vereinheitlichen. Problematisch ist allerdings, dass der Gesetzestext in Teilen noch relativ vage gehalten ist. Gerade deswegen ist es aber sinnvoll als Online-Händler spätestens jetzt vorzusorgen, denn es kommen neue Anforderungen und Informationspflichten auf jeden Shop-Betreiber zu.

Folgend eine Checkliste, die ich zusammengestellt habe über das, was man als Onlineshop-Betreiber achten sollte. Wichtig: Bitte dennoch unbedingt rechtlichen Rat einholen, denn ich bin kein Rechtsberater. (Dazu unten noch ein kleiner Tipp)

1. Das Verarbeitungsverzeichnis

Onlinehändler müssen ein sog. Verarbeitungsverzeichnis erstellen. In diesem Verarbeitungsverzeichnis muss zu jedem verwendeten Drittsystem, das in irgendeiner Weise Kundendaten verarbeitet (z.B. Zahlungsanbieter, E-Mail-Software, Analyse-Systeme) aufgelistet werden, wie und warum die Daten verwendet werden. U.a. muss dort zu jedem Anbieter aufgelistet sein:

  • Zweck der Datenverarbeitung (z.B. Marketing-Zweck bei Affiliate-Dienstleistern, Auftragserfüllung bei WAWI-Systemen)
  • Welche Kategorien von personenbezogenen Daten gibt es?
  • Fristen für die Löschung
  • Wird die IP gespeichert? Das ist anscheinend nicht mehr erlaubt!

2. Auftragsverarbeitungsverträge (AV-Verträge)

Mit jedem Drittanbieter, der personenbezogene Daten verarbeitet (z.B. Payment-Anbieter) muss ein sog. Auftragsverarbeitungsvertrag (kurz AV-Vertrag) geschlossen werden. Im besten Fall hat der Drittanbieter diesen schon vorliegen. Wenn man dabei ist,  das Verarbeitungsverzeichnis zu erstellen, kann man in einem auch die AV-Verträge erledigen.
Ein kostenloses Muster des AV-Vertrages gibt es bei activeMind.AG.

3. Betroffenenrechte und Fristen beachten

Ab dem 25. Mai 2018 hat jeder Endkunde verstärkte Rechte (sog. Betroffenenrechte). Dies sind insbesondere das Auskunft- und Löschungsrecht, aber auch das Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchsrecht. Die wichtigsten beiden seien folgend kurz erläutert:

Auskunftsrecht:

Wenn in Zukunft also ein Kunde bei einem Online-Händler erfragt, welche seiner personenbezogenen Daten wo gespeichert sind, so muss der Online-Händler ihm mit einer Frist eines Monats eine Liste zurückschicken, in der dies aufgelistet ist. Am besten ist es in diesem Fall, schon etwas vorgefertigtes in der Hand zu haben, wofür das Verarbeitungsverzeichnis eine gute Basis ist.

Löschungsrecht: 

Ebenfalls hat der Kunde das Recht, seine Daten zu jeder Zeit löschen zu lassen. Hierfür bietet es sich an, zumindest einen Handlungsplan zu definieren, wie Kundendaten sicher gelöscht werden können. Besser ist es natürlich, eine Automatisierung zu implementieren.

4. Erlaubnistatbestände & Einwilligungsprozesse

Die erste Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellen muss ist: Wann dürfen Daten weiter verarbeitet werden? Als Antwort gelten die sog. “Erlaubnistatbestände” und hierfür gibt es zwei grundlegend verschiedene Situationen: Ohne und mit Einwilligung des Kunden:

  1. Ohne Einwilligung des Endkunden …
    … dürfen die Daten in folgenden Fällen verarbeitet werden:

    1. Wenn die Datenverarbeitung der Erfüllung der vertraglichen Pflichten dient.
      Sprich: Wenn die Bestellung abgewickelt wird und dafür beispielsweise die Daten in das Warenwirtschaftssystem wandern.
    2. Bei Beantwortung vorvertraglicher Anfragen
      Beispiel: Wenn jemand das Kontaktformular auf der Webseite zu einer individuellen Anfrage ausfüllt.
    3. Zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen
      Beispielsweise müssen für die Steuer Rechnungen aufbewahrt werden.
    4. Wenn ein berechtigtes Interesse des Unternehmers (also des Online-Händlers) besteht.
      Das sog. berechtigte Interesse ist zwar in der DGSVO beschrieben, allerdings kann man es verschieden auslegen. Die Werbeinteressen können als “berechtigtes Interesse” gelten, allerdings gibt könnte man den Gesetzestext auch anders auslegen.
  2. Mit Einwilligung des Kunden …
    … dürfen die Daten prinzipiell weiterverarbeitet werden. Gerade, weil es zu dem berechtigten Interesse noch keine Referenz-Fälle gibt (Es ist ja schließlich ein neues Gesetz, d.h. es gibt noch keine zurückliegende Rechtsprechung), sollte man als Online-Händler auf Nummer sicher gehen und im Zweifelsfall die Einwilligung des Kunden einholen.

Einwilligungsprozesse

Zwar kann die Einwilligung elektronisch, schriftlich oder mündlich erfolgen, allerdings muss man sie als Unternehmen in Zukunft nachweisen können. Holt man sich die Einwilligung des Kunden ab, so ist also auf folgende Punkte zu achten:

  • Die Einwilligung muss schriftlich oder digital protokolliert sein.
  • Bei digitalen Einwilligungen muss das Double-Opt-In-Verfahren angewandt werden.
  • Der “Betroffene” (also der Endkunde) muss bei der Einwilligung auf sein Widerrufsrecht hingewiesen werden.

5. Überarbeitung der Rechtstexte (insb. die Datenschutzerklärung)

Wie in diesem Artikel beschrieben, müssen also verschiedene Dinge beachtet werden. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Rechtstexte aus. Außerdem gibt es, wie schon bei den Einwilligungsprozessen erwähnt, neue Informationspflichten. Folgendes sollte überarbeitet werden:

  • Datenschutzinformationen müssen überarbeitet werden.
  • Einwilligungstexte müssen neu verfasst werden.
  • AGBs müssen eventuell angepasst werden
  • Der Kunde ist darüber hinaus über Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung zu informieren
  • Über das Bestehen verschiedener (neuer) Rechte der Kunde zu informieren. Also über das Auskunfts-, Löschungs-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- oder ggf. Widerrufsrecht, das Recht auf Übertragbarkeit und das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Die Datenschutzerklärung muss in jedem Fall überarbeitet und an das neue Recht angepasst werden. Auf Details möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da dies von jedem Shop individuell gehandhabt werden muss. Ob die AGBs überarbeitet werden müssen, muss ebenfalls individuell geprüft werden.

Tipp: Spezialisierte Rechtsberater oder Kanzleien anfragen

Viele Onlinehändler stehen mit der DGSVO vor den selben Herausforderungen. Sicherlich werden die Daten in jedem Shopsystem von Händlern unterschiedlich gehandhabt, aber im Großen und ganzen sind die Anforderungen an rechtssicheren Texten und Prozessen sehr sehr ähnlich.

Zum Glück gibt es Anbieter, die das Leben ein wenig erleichtern und mit denen man guten Gewissens auch nach dem 25. Mai 2018 schlafen kann. Folgend ein paar dieser Anbieter bzw. Pakete, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe:

1. Abmahnschutz-Paket “Enterprise” (von TrustedShops)

Zusammengefasst ein Service für die Erstellung aller Rechtstexte (AGB, Impressum, Datenschutz und Widerrufs-Texte), Erstellung einer DGSVO-konforme Datenschutzerklärung über einen Generator.
Vorteilhaft: TrustedShops übernimmt die Haftung für die Texte und stellt anwaltliche Hilfe zur Verfügung.
Praktisch: Es gibt einen Update-Service und Rechtsberatung vom Juristen am Telefon.
Für die Erstellen eines Verfahrensverzeichnis wird ein Tool bereit gestellt.
Preise:

€99,89 mtl. für Nicht-Mitglieder von TrustedShops
€80,- mtl. für Mitglieder

Weitere Infos gibt es direkt bei TrustedShops:

2. DSGVO-Schutz (von TrustedShops)

Für alle, die vor allem das Thema Rechts-Texte selbst in die Hand nehmen möchten, empfiehlt sich der “normale” DSGVO-Schutz von TrustedShops.
Vorteil ist der günstiger Preis, Hauptnachteil ist sicher der, dass der Service nicht so ausgeprägt ist wie bei dem Enterprise-Paket, TrustedShops keine Haftung übernimmt und auch nicht die anwaltliche Hilfe bereit stellt, sollte es zu einer Abmahung kommen.

Preis: €80,- mtl. (nur für Mitglieder)

Weitere Details zum DSGVO-Schutz von TrustedShops gibt es auf der speziell dafür angelegten Landingpage.

3. Schutzpakete der IT-Recht-Kanzlei München

Hier gibt es verschiedene Varianten, die auch die Rechtssicherheit zur Datenschutz-Grundverordnung mit einschließen (Fit für die Datenschutz-Grundverordnung 2018) Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der IT-Recht-Kanzlei München.

Google Shopping Feed mit Magento erstellen

Allgemein

Folgend ein kurzer Beitrag zu Google Shopping Feeds und eine Anleitung zur Befüllung der Produkt-Liste im Google Merchants Center.

Was ist der Google-Shopping-Feed?

Goolge bietet an, dass man als Händler die eigenen Produkte direkt bei Google-Shopping verfügbar macht. Hierfür muss man sich mit folgendem Link im  Google Merchants Center registrieren:

https://www.google.com/retail/merchant-center/

Google-Shopping-mit-Magento

Wenn man angemeldet ist, muss man in regelmäßigen Abständen seine Produkte updaten. Zwar kann man das manuell handhaben. Es ist allerdings sehr aufwändig. Daher funktioniert die Aktualisierung am besten mit einem automatisierten Feed.

Welche Magento-Extension ist hierfür notwendig?

Gute Erfahrungen haben wir mit der Erweiterung von Amasty gemacht:

  • Feeds lassen sich durch Vorlagen erstellen (obwohl die meisten dafür für den Amerikanischen Markt vorgesehen sind)
  • Es können unterschiedliche Datenformate ausgewählt werden (CSV und XML, obwohl XML zu empfehlen ist, da hier häufige Formatierungsfehler vermieden werden.)
  • Verschiedene Uploadmethoden können gewählt werden (z.B. FTP oder nur die Bereitstellung der Datei)
  • Der Cronjob kann für jeden Feed separat eingestellt werden, sodass z.B. ein tägliches (oder stündliches) Update gemacht wird.
  • Individuelle Felder können erstellt werden

Hinzu kommt, dass der Support bei Amasty sehr gut funktioniert. Hier also der Link zur Extension:

https://amasty.com/product-feed.html

Kurzanleitung für die Erstellung eines Feeds

Als nächstes müssen wir den Feed erstellen. Diese Anleitung kann natürlich für jeden anderen Feed (shopping.com, ladenzeile.de, etc.) verwendet werden. Allerdings ist es sinnvoll dies an einem Beispiel zu erklären.

1. Custom Field erstellen (da ist später für die Kategorienzuordnung wichtig)

  • Katalog –> Product Feeds –> Custom Fields
  • Neu erstellen:
    • Name: Google Product Kategorie
    • Code: google_product_category
  • Tab Standard: Eine Haupt-Kategorie (Standard-Kategorie) auswählen und als “Default value” eintragen. Die Liste mit den Kategorien von Google erhält man unter: https://support.google.com/merchants/answer/1705911
  • Tab Transform: Hier wird das Matching der Kategorien vorgenommen, d.h. welche Shop-Kategorie im Magento-Shop gehört zu welcher Google Produkt Kategorie. Folgendermaßen vorgehen:
    • Berechnungsgrundlage: Kategorie
    • Eigene Shop-Kategorie auswählen
    • Als Output-Value die Kategorie-ID von Google angeben

2. Neuen Feed erstellen

  • Katalog –> Product Feeds –> Feeds
  • Dann Google.com als Template auswählen und “Add as Template” klicken
  • Der Feed sollte als XML erstellt werden. Das ist qualitativ hochwertiger, da Formatierungfehler vermieden werden.

3. Tab Allgemein:

  • Namen und Dateinamen angeben. Dieser muss mit dem erstellten Feed im Google Merchants Center übereinstimmen
  • Art: XML (empfehlenswert)
  • Modus: mind. täglich
  •  Delivery Type: z.B. FTP

4. Tab Inhalt:

Eventuell muss du das etwas abändern, da das Original-Template auf Englisch ist.
Hier ein Beispiel-XML-Text, der auch bei dir funktionieren sollte.
Beschreibung der einzelnen Felder findest du unter dem Support-Link von Google.
Falls du ein neues Feld hinzufügen möchtest:
  • Auf den Tag klicken. Z.B. <title>
  • Unten in der Maske Änderung vornehmen.
Das erstellt Feld “Google Product Kategorie” (siehe Schritt 1) taucht hier unter <g:google_product_category> auf

5. Tab Bedingungen

Hier kann man Bedingungen auswählen, um festzulegen, welche Produkte überhaupt erfasst werden sollen.

6. Tab Delivery

Falls FTP oder SFTP gewählt ist, erhält man hier die Daten direkt aus dem Google Merchants Center.

Fertig!

Das war’s! Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an mich wenden.

Status-Text im Frontend ändern (Plentymarkets)

Allgemein, E-Commerce, Plentymarkets, Webdesign

Da Plentymarkets ein geschlossenes System ist, ist es manchmal sehr mühsam, kleine Details, die von Plenty vorgegeben sind, zu ändern.

So etwa mit der Anzeige des Status im Frontend, die man zwar im Backend umbenennen kann, jedoch nicht in Frontend. Hat man zum Beispiel einen Status definiert der in etwa heißt “[5.2] Abwicklung extern bei Dropship-Partner XY” so möchte man eventuell nicht, dass dieses auch dem Kunden in der Statusübersicht angezeigt wird. Dort sollte nur stehen: “in Versandvorbereitung”

Folgendes kleines Skript schafft Abhilfe, indem der Status per javascript im Kundenbereich des Plentymarkets-Shop geändert wird.

  • Im Script müssen nur die Texte angepasst werden.
  • Dann muss es eingesetzt werden in: Webdesign –> Mein Konto –> Auftragshistorie –> Bestellübersicht –> Text vor.
  • Dann sollten die Status umbenannt werden. Änderungen können eingesehen werden auf: www.meinePlentyDomain.de/my-account/

Falls ihr Fragen habt oder Hilfe braucht, sagt Bescheid (www.espressolabs.de/kontakt/).

Viel Spaß!

 

Produkt-Suche in Magento verbessern

Allgemein, E-Commerce, Magento, Magento-Extension, PHP

Zwar ist im Shop-System von Magento eine Suche eingebaut, sie ist allerdings nur bedingt zu gebrauchen. Eine grundlegende Funktion wird zwar geboten, doch der User findet selten wirklich den Artikel oder eine Übersicht an Produkten, die er erwarten würde.

Die eingebaute Magento-Suche

Doch bevor wir auf die Optimierung der Suche durch Extensions oder Drittanbieter kommen, ein kurzer Überblick über die eingebauten Features der Magento-Suche:

  • Synonym-Management: Unter Katalog -> Suchbegriffe erhält der Shop-Betreiber die Möglichkeit, bestimmte Suchbegriffe durch andere zu ersetzen. Wenn der Kunde beispielsweise “Acessoirs” eingibt, kann man den Suchbegriff automatisch  in “Accessoires” ändern.
  • Einstellungen für den verwendeten Such-Verfahren in der Datenbank. Unter System -> Konfiguration -> Katalog: Katalog -> Katalogsuche ist es möglich, die Magento-Suche ein wenig anzupassen. So lässt sich für die Art der Suche beispielsweise angeben, welches MySql-Verfahren (Like, Fulltext oder Combine) verwendet werden soll, um die Suchergebnisse aufzulisten.

Viele Einstellungen zur Optimierung sind dies nicht: Die manuelle Pflege der Synonyme wird bei mehreren Produkten schnell viel zu aufwendig, und auch die Einstellungen zur Katalog-Suche bringen meist nicht das gewünschte Resultat.

Allgemeine Anforderungen für die Magento-Suche

Bei meiner Recherche bin ich davon ausgegangen, dass bei der Optimierung der Suche folgende Kriterien in jedem Fall erfüllt sein sollen:

  • Generell: Bessere und passendere Ergebnisse und auch Kategorien in den Ergebnissen
  • Suchvorschläge sollen angezeigt werden (d.h. dass unterhalb der Such-Eingabe beispielsweise passende Artikel angezeigt werden)

Anforderungen für bessere Suchergebnisse bei Webshops

Die Suche in einem Webshop ist nichts triviales, es sei daran erinnert, dass eine der größten und mächtigsten Firmen unserer Zeit auf einen intelligenten Such-Algorithmus basiert und viel Gelt investiert um diesen tag-täglich zu verbessern. Will man also die Suche im eigenen Online-Shop merklich verbessern, so führt der Weg an einer (kostenpflichtigen) Magento-Extension kaum vorbei. Nur gibt es davon so viele, dass man sich hier ebenfalls dumm und dusselig suchen kann.

Wie so oft kommt es darauf an, was man mit der Suche erreichen möchte. Die Überlegung folgender Fragestellungen bietet einen ersten Anhaltspunkt:

  • Wie viele Artikel werden durchsucht?
  • Gibt es Besonderheiten, die bei der Artikelsuche beachtet werden sollen, z.B. dass bestimmte ?
  • Zugriffszahlen: Wie viele User greifen auf die Seite zu oder sollen darauf zugreifen?
  • Sollen auch statische Inhalte durchsucht werden? Z.B. wenn ein Kunde nach “Öffnungszeiten” sucht.
  • Was ist das Budget, das einmalig bzw. regelmäßig investiert werden  kann.

Die Wichtigkeit der Suche ist auch abhängig von den Usern des Webshops selbst, denn es gibt unterschiedliche Nutzertypen: Einige versuchen alles über die Suche zu finden, da sie das von Google gewöhnt sind, andere wiederum versuchen sich, durch die Navigationselemente durch zu hangeln. Eine Beobachtung von Test-Nutzern einer Website kann hierbei schon viel Klarheit schaffen. Konkret gefragt: Bei welchem Anteil der User ist die Suche wichtig?

Die besten Magento-Extensions für eine bessere Suche (unsere Auswahl)

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über passende Suche-Erweiterungen für Magentoshops, die meist den allgemeinen Anforderungen gerecht werden.

Magento-ExtensionPro und Contra und BesonderheitenPreise
Advanced Search with Weighted Attributes & Auto-CompletePro:
- Diverse nützliche Features
- Attribute können in der Suche unterschiedlich gewichtet werden
Contra:
- in Tests waren die Verbesserungsvorschläge für falsche Rechtschreibung nicht überzeugend
Passend für:
Kleine Shops
Einmalig:
$199
Better Store Search
Passend für kleine Shops
Pro:
- Recht gute Funktionalität im Test
- Vorschläge für falsche Rechtschreibung
Contra:
- keine gute Darstellung der Suche-Vorschläge.
Passend für:
Kleine Shops
Einmalig:
$249
SearchanisePro:
- Sehr gute Ergebnisse im Test
- Mehrsprachigkeit wird unterstützt
- Synonym-Management
Contra:
- Höherer Aufwand durch Cloud-basiertes Setup (was erst bei einer größeren Anzahl an Produkten Sinn macht)
- Monatliche Kosten von ca. 7-14 Euro
- kein guter Support (kein Impressum, etc. auf Seite)
Passend für:
Mittlere Unternehmen
Monatlich:
$9 - $189
(je nach Faktoren wie Anzahl der Produkte)
Sphinx-Search-UltimatePro:
- Synonyme werden beachtet (d.h. es können einzelne Wörter ersetzt werden)
- Landing-Pages können konfiguriert werden (z.B. wenn der User "Kontakt" eingibt)
- Man kann zusätzlich Such-Kategorien angeben (ähnlich Amazon)- unterstützt verschiedene Sprachen
- Sehr guter Support von Mirasvit (nach unserer Erfahrung)
- Mehrsprachigkeit wird unterstützt
- Produkte und Kategorien werden in den Suchvorschlägen angezeigt.
Passend für:
Mittlere Unternehmen
Einmalig:
$149
FindologicBesonderheiten:
- Ab ca. 1000 Produkte und ca. 5000 Besucher montl. sinnvoll.
- Vor allem wenn ganz verschiedene Produkte im Protfolio sind, werden bessere Suchergebnisse erzielt.
- Landing-Pages und bessere Filterungsmöglichkeiten (nur Advanced).
- Mehrsprachigkeit wird unterstützt.
- Produkte, Suchbegriffe und Kategorien werden in den Suchvorschlägen angezeigt
Contra:
- Aufwendigeres Setup, da Findologic als Drittanbieter angebunden werden muss (zusätzliche Entwicklungskosten)
Passend für:
Mittlere Unternehmen / Enterprise
Einmalig:
150 €

Monatlich:
ab 50 €
(ab 20.000 Artikel höhere Preise)
Solr Bridge SearchPro:
- äußerst professionell
- Die Ergebnisse werden direkt auf der Ergebnisseite angezeigt
- Gute Performance durch Dokumenten-Orientierte DB
- Mehrsprachigkeit wird unterstützt
- Produkte und Suchbegriffe werden in den Suchvorschlägen angezeigt
Contra:
- Aufwendigere Installation
- Nur in Kombination mit Solr-Installation (Hierbei ist Voraussetzung, dass Solr auf dem Server installiert ist und gewartet wird)
Passend für:
Mittlere Unternehmen / Enterprise
Einmalig:
€450
(Zusatzkosten evtl. durch Server-Upgrade oder Pflege der Solr-Installation)

Erfahrung und Emfehlung

Wir haben bereits mit mehreren hier aufgelisteten Extensions gearbeitet, tatsächlich gibt es aber eine so große Auswahl, dass man sie kaum überblicken kann. Dennoch können wir guten Gewissens zwei Empfehlungen aussprechen, denn mit folgenden Partnern haben wir sehr gute Erfahrung gemacht.

  • Als kostengünstige Variante ist Sphinx-Search-Ultimate unserer Meinung nach die beste Wahl: Sie bietet alle nötigen Features für Shops mit einer übersichtlichen Anzahl an Artikel der Support von Mirasvit ist außerdem vorbildlich.
  • Ab ca. 1000 bis 5000 Produkte sollte man entweder auf eine Solr-Datenbank zurückgreifen oder mit einem externen Anbieter zusammenarbeiten. Hierbei bietet sich Findologic als passendes Unternehmen an. Die Integration von Findologic in den Magento-Shop ist relativ überschaubar.

Benötigen Support bei der Verbesserung der Suche in Magento? Als Magento-Berater und -Programmierer bieten wir Ihnen gerne unsere Hilfe an. Hier geht’s zum Kontakt.

tiefe-teller.de verwendet Magento-Plentymarkets-Schnittstelle

Allgemein, E-Commerce, Magento, Magento-Plentymarkets-Schnittstelle

Seit 2011 betreibt Carsten Mähler seinen Shop www.tiefe-telle.de, der die gesamte Produktpalette vom einfachen Küchen-Accessoire über hochwertige Messer und Weingläser-Sets bis hin zu Porzellan- und Geschirrteilen – sprich: alles was das Küchenherz höher schlagen lässt – anbietet.

Das Shop-System, das noch 2012 mit einem Relaunch überarbeitet wurde, basiert auf der Shop-Software Magento. Da aber die Produktpalette von tiefe-teller.de immer vielseitiger wurde und gleichzeitig das Bestellvolumen zunahm, stellte sich bald die Frage, welches Warenwirtschaftssystem geeignet sei, um für die Kunden weiterhin einen optimalen Service und kurze Versandzeiten zu gewährleisten.

Magento-Shop von tiefe-teller.de
Online-Shop von tiefe-teller.de

Plentymarkets als Warenwirtschaftssystem für Magento

Die Entscheidung fiel auf das System von Plentymarkets, da dies nicht nur zur reinen Warenwirtschaft dienen kann, sondern auch die Anbindung weiterer Verkaufsplattformen und Preisportale wie Ebay, Amazon, Tradoria und den relativ neuen Zalando-Marktplatz (nur um die wichtigsten zu nennen) beinhaltet. Dabei besticht Plentymarkets durch seine Komfortabilität, Einfachheit und den gut erreichbaren Support. Als Frontend sollte allerdings weiterhin der Magento-Shop dienen, da dieser bereits hinsichtlich Usability und Kundenfreundlichkeit optimiert war und ein erneuter Relaunch auf Basis eines anderen Shopsystems zu aufwendig wäre.

Anwendung unserer Plentymarkets-Magento-Schnittstelle

Die Schnittstelle zur Übertragung aller Artikeldaten, Kundendaten und Bestellungen wurde dann durch uns realisiert, wobei wir auf unser selbst entwickeltes Modul Plentymage zurückgreifen konnten. Plentymage, die Plentymarkets-Schnittstelle für Magento, haben wir dabei individuell an die Wünsche von Carsten Mähler angepasst und in Zusammenarbeit mit ihm für den Versandprozess eingeführt. Seit Sommer diesen Jahres (2014) ist sie nun im Einsatz und arbeitet zuverlässig mit beiden Systemen zusammen.

Der Einsatz von Plentymarkets als Warenwirtschaftssystem für Magento ist ein typischer Anwendungsfall für unsere Schnittstelle Plentymage. Dabei schauen wir individuell auf die Bedürfnisse des jeweilige Shop-Betreibers und stimmen die Installation und Anpassungen mit ihm ab.

Wir sind froh, dass er sich für uns als Anbieter für Magento-Entwicklungen und -Schnittstellen entschieden hat und wünschen tiefe-teller.de alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Siehe auch:

Zur Produkt-Übersicht von Plentymage, der Schnittstelle für Magento und Plentymarkets
Zur Homepage von tiefe-teller.de (für Besteck, Küchen-Accessoirs, Messer-Sets und sonstige Chefkoch-Utensilien)

Übertragung eines Artikels von Plentymarkets nach Magento

Allgemein, E-Commerce, Magento, Magento-Plentymarkets-Schnittstelle

Dieser Artikel betrifft unsere Entwicklung Plentymage, die Plentymarkets-Magento-Schnittstelle, wir auf dieser Seite anbieten.

Wie lässt sich ein Artikel am einfachsten von Plentymarkets nach Magento importieren?

Befolgen Sie hierfür die folgenden Schritte:

  1. Falls Sie schon Artikel von Plentymarkets nach Magento importiert haben und sie wollen diese aktuell nicht noch einmal aktualisieren, so deaktivieren Sie das Attribut PM Data Transfer On für jeden einzelnen Artikel in Ihrem Produktkatalog.Am einfachsten funktioniert dies folgendermaßen:- Im Magento-Menu: Katalog –> Artikel verwalten
    – In der Artikelübersicht: Alle wählen (somit werden alle in Magento enthaltenen Artikel ausgewählt)
    – in Aktionen: Attribute aktualisieren und auf Absenden klicken.
    – In der Attribut-Übersicht: bei PM Data Transfer die Checkbox ändern anklicken und im Dropdown-Menu “Nein” auswählen.Somit werden keine von Plentymarkets neu-importieren Artikel in Magento geändert und der Import von neuen Produkten bzw. Artikeln funktioniert etwas schneller.
  2. Im Menu auf Plentymage –> Manual Product Data Import/Export –> Product Data Import auswählen.
    Mit dieser Funktion wird der Import der Artikel aus Plentymarkets gestartet.
    Nach einer kurzen Weile sollten alle neu importieren Artikel im Katalog erscheinen. Neu importierte Artikel erkennt man daran, dass die Artikel-ID nach oben gezählt wird. D.h. die von Plentymarkets neu importieren Artikel sollten an oberster Stelle stehen.
  3. Bei einem nochmaligen Klick auf Plentymage –> Manual Product Data Import/Export –> Product Data Import werden die Texte der unterschiedlichen Sprachen (sofern verschiedene Sprachen konfiguriert sind) für die dafür vorgesehenen Store-Views gespeichert.
  4. Der Bestand der von Plentymarkets neu importierten Artikel wird vorerst mit der Menge 9999 angelegt. Um diesen direkt auch manuell zu aktualisieren wählen Sie folgendes aus dem Menu aus:
    Plentymage –> Manual Product Data Import/Export –> Stocks

Haben Sie Fragen zu dieser Vorgehensweise, so schreiben Sie uns einfach an info@espressolabs.de

Sie haben noch nicht die Plentymarkets-Magento-Schnittstelle? Dann finden Sie auf der unserer Schnittstellen-Übersicht weitere Informationen.

Magento 404-Error bei Unterseiten (z.B. nach Server-Umzug)

Allgemein, E-Commerce, Magento, PHP

Das Problem:

Man ist mit Magento auf einen anderen Server umgezogen, hat eine Testumgebung unter einer Test-Domain eingerichtet.

Hierfür:

  • hat man schon die kompletten Daten in das andere Verzeichnis kopiert,
  • hat die Datenbank ebenfalls kopiert,
  • hat in der local.xml den Datenbank-Zugriff geändert, so dass nun auf die neue Datenbank zugegriffen wird.
  • Außerdem wurde in der Tabelle: core_config_data die URL (in Spalte “value”) auf die neue URL geändert.
    (Dies geschieht, in dem man “value” in den Zeilen mit den folgenden Werten für “path” ändert: 

    • web/unsecure/base_url
    • web/secure/base_url

Nachdem man diese handwerklichen Schritte des Serverumzugs von Magento erledigt hat, kann es sein, dass die Unterseiten des Shops nicht richtig aufgerufen werden, bzw. ein 404-Error ausgegeben wird. (Object not found, oder so ähnlich)

Die Lösung:

Folgende Änderungen in der Tabelle core_config_data müssen gemacht werden:

UPDATE core_config_data SET value = ‘0’ WHERE core_config_data.path = ‘catalog/seo/save_rewrites_history’;

und:

UPDATE core_config_data SET value = ‘0’ WHERE core_config_data.path = ‘web/seo/use_rewrites’;

Mit ein bisschen MySQL-Knowledge kann man sogar herauslesen, wie man die Tabellen manuell verändern muss, damit man die Änderung eintritt.

Problem gelöst!

Comments welcome!

Eigene Facebook-App erstellen

Allgemein, Facebook-Apps, Social Media

Die eigene Facebook-App erstellen (Tutorial)

Wenn man von einer Webseite bestimmte Inhalte mithilfe des Fabook-Share-Buttons teilen und dabei den Kommentar voreinstellen möchte, kommt man nicht darum herum, eine eigene Facebook-App zu erstellen. Insbesondere wird die Facebook-App-Id benötigt, um sie im Code des Share-Buttons zu integrieren.

Folgend eine kleine Anleitung, wie man schnell zur eigenen Facebook-App kommt:

1.) Gehe auf die Facebook-Developer-Seite: https://developers.facebook.com/

2.) Klicke oben im Menu auf Apps –> “Create New App” (siehe folgender Screenshot)

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3.) Im folgenden Dialogfeld müssen verschiedene Einstellungen vorgenommen werden (siehe Screenshot unten):
Display-Name: Falls es um ein Gewinnspiel geht, könnte man hier beispielsweise einsetzen: “Unser Facebook-Gewinnspiel zum Sommer”
Namespace: Dies ist ein einzigartiger Name, der nur ein einziges Mal vergeben wird. Z.B. meine-website-aaa (Zahlen sind nicht erlaubt)
Kategorie: Hier eine möglichst passende Kategorie auswählen. Passend wäre in diesem Fall: “Apps für Seiten”

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4.) Wenn man das Diaglogfeld mit “Anwendung erstellen” schließt, gelangt man sofort auf das “Dashboard”.
Hier kann man schon direkt sehen, mit welcher die App-ID die Facebook-App erstellt wurde. (siehe Screenshot). Auch kann man später auf dem Dashboard einige Statistiken über die eigene App einsehen.
Dies reicht aber noch nicht für die “Share-Funktion”, die man auf Webseiten einbindet und die dann beispielsweise auf eine bestimmte URL weiterleitet. Diese URL muss noch in der Facebook-App angegeben werden.

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5.) Eingabe der URL für die “Share-Funktion”
Hierfür klickt man in der linken Menuleiste auf “Settings”, und muss dann folgendes eingeben:
Display-Name und Namespace sollte schon vergeben sein (Hier hat man die Möglichkeit, diese Eingaben zu ändern)
App-Domains: die eigene Domain, zu der die Facebook-App gehört (in unserem Beispiel www.espressolabs.de)
– Klicke auf “App Plattforms” um (im einfachsten Fall) eine Webseite hinzuzufügen. Wähle hierfür “Website
– Gib die URL der Website ein, die “ge-shared” werden soll. Falls die mobile Seite eine andere URL hat, kann sie auch angegeben werden.

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Sobald Du mit “Änderungen speichern” alles gesichert hast, lässt sich der Share-Button auch mit individuellen Kommentaren und Bildern verwendenden. Diese kann man sogar per javascript definieren, d.h. für eine Seite, die geteilt wird, können unterschiedliche voreingestellte Kommentare und Bilder verwendet werden.

6.) Die Facebook-App für alle User zugänglich machen
Bis hierhin ist deine Facebook-App noch im “Entwickler-Modus” bzw. Development-Mode. Über den Einstellungspunkt Status & Review (links im Menu) kannst Du die App für weitere Benutzer freischalten oder auch als öffentlich markieren. Dies ist natürlich unerlässlich, wenn Du deine Webseite einem breitem Publikum zugänglich machen möchtest.

Ende und damit: Viel Spaß bei der Erstellung der eigenen Facebook-App!